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Human Design & Neurologie

680 Wörter
(5 MIN. LESEZEIT)

Ich habe neulich eine interessante Theorie in Bezug auf Aphantasie und Human Design gelesen.

Dort ging es darum, ob man diese Besonderheit auch im Design unter Kognition finden kann. Einigen ist aufgefallen, dass die Sinne der äußeren und inneren Vision auffällig sind. Den Austausch findet ihr unter dem Artikel.

Nun ist es aber nicht immer ganz so offensichtlich, da man auch hier wieder tiefer sehen kann oder auch muss, um alles zu entdecken. Also tun wir das doch mal. 👀

Mein stärkster Sinn ist der Geruchssinn, was der 1. Sinn von den 6en entspricht. Ablesen lässt sich das an dem linken unteren Pfeil, der Angaben über die Umgebung verrät.
Zeigt ein Pfeil nach links, ist dieser aktiv und fokussiert. Im umgekehrten Falle des Rechtspfeils haben wir es mit einer passiven und peripheren Ausrichtung zu tun.
Der gelbe Kreis bedeutet Farbe und das grüne Dreieck steht für den Ton.

Wie man hier bei der Grafik sehen kann, ist der Geruch mit der Milz (Spleen) und dem Gefühl der Sicherheit verbunden. Die Milz ist das instinktive Zentrum, in dem ganz schnell entschieden wird, ob das Überleben gewährleistet ist.

Der Sinn selbst entspricht also weder der äußeren noch der inneren Vision.

In meinem Design ist aber als Motivation das Verlangen definiert und dieses ist als 3. Farbe mit der Aktion, beziehungsweise der äußeren Vision verbunden. Wer des englischen mächtig ist, kann das auch hier nachlesen.

Die Töne von 1 bis 3 geben dem Pfeil die Linksseitigkeit und 4 bis 6 die Rechtsseitigkeit. Das Gehirn ist also entsprechend auch links oder rechts ausgerichtet.

In meinem Fall korreliert also die Motivation 3 Verlangen (Desire) mit der Kognition Action und somit der äußeren Vision des Kopfzentrums. Bei einer Rechtsausrichtung sollte da also ebenfalls die Motivation 4 Bedarf (Need) beachtet werden, da dies dem Gegenpol entsprechen würde.

Wie kommt es zur „Dysfunktion“?

Die Variablen, also die 4 Pfeile am Kopf sagen einem, wie unter anderem das Gehirn arbeitet und über die Details des Designs findet man heraus, ob das Ajna Zentrum irgendwie involviert ist.

Spannend war auch, dass die Berichte sowohl in die Richtung Synästhesie, Hyperphantasie als auch Aphantasie gingen. Offensichtlich geht da also was los im Kopf. 🤯

Eine Aphantasie drückt sich dann also je nach der Gehirnausrichtung auf einem der beiden Ebenen aus.

Nun kenne ich die Charts der Betroffenen nicht, die sich äußerten,  konnte aber an anderer Stelle auf Seite des nach rechts gerichteten Gehirns bei jemandem diese Aussagen als zutreffend bemerken.

Bei Menschen in der sogenannten „Kreuzung“,  wie mir, bei denen 2 rechte mit 2 linken Pfeilen kollidieren, treten gerne mal Probleme im Gehirnsektor auf. Wie das genau konzipiert ist, hat dann mit der jeweiligen individuellen Ganzheit zu tun.

All das hat für mich immer mit Beobachtung und Selbstbeobachtung zu tun.

Hätte ich der Theorie mit der Wahrnehmung einfach so geglaubt, wäre ich nicht dahinter gekommen, dass es bei mir auch zutreffend ist. Als 3/5er möchte ich ja eh selbst herausfinden und mein Kanal der Strukturierung (43-23) ja sowieso, also gehe ich los und schaue, was sich da noch so finden lässt. 😉

Das Design beschreibt den Menschen näher, ist aber nicht der Mensch oder das Leben, sondern ein gutes und komplexes Erklärmodell. Ich bin davon fasziniert, wie viel einem durch diese verschiedenen Werkzeuge so über einen erfahrbar und somit auch wieder bewusst werden kann.

FAZIT

Eine Krankheit wie auch ein Fehler ist für mich Definitionssache. Andere geben vor, was krank und was normal ist. Was hat das aber bitte mit mir zu tun?
Es gibt meiner Meinung nach Gründe, warum jemand so hierher gekommen ist und niemand sagt, wie jemand zu sein hat.

Die mangelnde Visualisierung scheint gewollt zu sein. Ich merke, dass ich in der Lage bin mehr mit dem Herzen zu sehen und das ist doch auch etwas wert, gerade heutzutage. 🙂

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Autorin

Susann
Susann
Schon als Kind war ich verzaubert von der Musik und Technik, die mir erlaubte noch mehr Klänge zu hören.
In der Schule, gerade im Abitur, lernte ich Worte immer mehr zu schätzen und hinterfrage Sprache, Worte und Zeichen aktiv.
Ab 2017 trat dann der Komplex Gesundheit vermehrt in unser Leben.

Primär werde ich zu diesen meine Gedanken kundtun. Mit zunehmender Beschäftigung fiel mir auf, dass diese Bereiche nicht so voneinander abgegrenzt sind, wie man vielleicht denken könnte.

Das eine führt zum nächsten und alles verbindet sich.

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