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Cold Brew Coffee: nicht nur kalter Kaffee!

511 Wörter
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Kaffee in einer ganz neuen Qualität

Der geliebte Kaffee am Morgen ist mehr als nur ein Getränk. Manche stehen ohne Koffein keinen Tag durch und konsumieren davon viel zu viel. Das zu viel Koffein nicht gesund ist, davon müssen wir nicht reden. Man sollte nach Möglichkeit davon nicht zuviel zu sich nehmen und seinen Konsum auf nicht mehr als eine bis maximal 2 Tassen täglich beschränken. Ich rede bewusst von Koffein im allgemeinen, da dies auf jegliches koffeinhaltiges Getränk zutrifft.

Wenn man also schon eine wohlverdiente Tasse Kaffee am Tag trinkt, sollte man diese so gesund und genussvoll wie möglich zelebrieren. Ich schließe mich der Meinung von anderen Bloggern an, die meinen, dass die Zubereitung und die damit verbundene Vorfreude schon Teil des Genusses ist.

Aber warum sollte man nun kalten Kaffee trinken?

Kalt gebrühter Kaffee weist bis zu 70% weniger Säure und Bitterstoffe auf. Dadurch ist der Kaffee wesentlich bekömmlicher und aromatischer. Durch das Kaltbrauen wird der Kaffee schonend gebrüht und enthält auch weniger Koffein. Aber keine Angst, wach werdet ihr immer noch davon. 😉 Wer mehr dazu wissen will, kann beispielsweise bei coffeeness auch hier noch mehr lesen.

Wie macht man Cold Brew Konzentrat?

Ich habe eine Weile gesucht und wollte möglichst flexibel den Kaffee einsetzen können (und er ist wirklich sehr vielseitig). Zunächst war da die Frage, wie man ihn am besten braut. Da schon eine French Press zur Hand war, ist also schnell die Wahl darauf gefallen. Es gibt allerdings unterschiedliche Methoden einen Cold Brew herzustellen.

Rezept auf eine French Press mit 950 ml Inhalt (bis Glasrand):

  • 800 ml gefiltertes Wasser (Inhalt ohne den Deckel)
  • 95 g Kaffeegranulat (in einer elektrischen Kaffeemühle: 4 Tassen bei maximaler Grobkörnung)
  • Ziehzeit: 48 Stunden

Hierfür nehmen wir auf einen Liter den grob gemahlenen 100% Bio Arabica Kaffee. Dieser sollte etwas gröber sein, als sonst für French Press üblich. Dann gießt man den gemahlenen Kaffee mit gefiltertem Wasser auf, bis die Kanne nur noch Platz für den Deckel hat und diesen setzt man oben auf.

Der Cold Brew kommt über Nacht in den Kühlschrank, so liest man es jedenfalls oft, allerdings lasse ich ihn bei Zimmertemperatur stehen. Auch zieht der Cold Brew 48 Stunden bei mir. Nach dieser Zeit hat man ein gutes, kräftiges Kaffee-Konzentrat (der dunklere Kaffee links im Bild).

Ich verwende das Konzentrat in einem Verhältnis von 1:2 beziehungsweise 1:3 (je nach Vorliebe und Stärke des Kaffees) und nutze diesen täglich für meinen Bulletproof Coffee oder für Espresso, den ich in meinem Milchschäumer erwärme oder mache mir gern mal einen Cold Brew Hot White mit leckerem Kokosschaum.

Wie ihr seht, ist es nicht nur eine leckere sondern auch günstigere Alternative, da man mit einem Ansatz bei 2 Tassen am Tag gut über eine Woche kommen kann. Mehr als eine Tasse täglich soll man ja eh nach Möglichkeit nicht trinken. 😉

Noch mehr zu Cold Brew:

CoffeCirlce: Cold Brew-Anleitung

CoffeeCircle: Weitere Rezeptideen für Cold Brew

DIE Design-Kaffeemaschine

 

Autorin

Susann
Susann
Zu meinen Hauptleidenschaften in meinem Leben (Musik, Sprache und Technik) haben sich seit einiger Zeit neue Themengebiete entwickelt. Ich bemühe mich unser Leben effizienter, nachhaltiger und gesünder zu gestalten, seit ich mit grünen Firmen in Kontakt gekommen bin und durch diese nun einiges anders sehe. Aber der totale Umbruch kam mit der "Krankheit" meiner Frau. Seitdem leben wir bewusster und teilen dies auch gern.

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