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Hochsensibel krank sein

526 Wörter
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Auch das gesündeste Immunsystem bildet mal Lücken und lässt Erreger durch die sonst so solide Barriere. Wie das aber bei hochsensiblen Menschen ablaufen kann, verrate ich in diesem Beitrag.

Was ich hier beschreibe, kann ich natürlich nur für meine Person vertreten, dennoch denke ich, dass das eine oder andere auch bei HSP allgemein in Erscheinung treten kann.

Das Frühwarnsystem

Erhöhte Temperatur, Fieber & Unwohlsein

Eines der ersten und auch eindeutigsten Signale des Körpers ist natürlich ein komisches Körpergefühl, dass meist von einer erhöhten Körpertemperatur herrührt. In der Regel betitelt wir das als sich „schlapp“ und kraftlos fühlen. Der Körper ist im Kampfmodus und hat den fremden Eindringlingen den Krieg erklärt.

Der Kopf kann hier auch primär in Mitleidenschaft gezogen sein und somit das Handeln verlangsamen, das Denken vernebeln, auch Kopfschmerzen oder ein Druckgefühl auslösen.

Empfindliche Körperregionen

Der HNO-Bereich ist dann oftmals besonders in Mitleidenschaft gezogen. Je nach individueller Verfassung des Menschen, sind die spezifischen Bereiche, also Hals, Nase oder Ohren mehr betroffen.

Mir persönlich hat meine Kinderärztin schon damals gesagt, dass ich IMMER die Nase gut ausschnauben muss, da sich bei mir die Erreger direkt in den Ohren ansammeln und da auch noch eine Entzündung auslösen können. Aber auch so sind die Ohren eventuell schnell gereizt, geschwollen oder gar gerötet. Auch die Halsregion entzündet sich leicht und sorgt für Unmut.

Wenn die Zeichen so eindeutig sind, gilt es schnell zu handeln.

Die Genesung

Um schnell wieder auf die Beine zu kommen und den Infekt effektiv einzudämmen, hilft folgendes gut:

Für das allgemeine Wohlbefinden
  • Wasser und Tee trinken (Hanftee, Lapacho Tee)
  • ausreichend Ruhe und weniger mediale Reize
  • Vitamin D3 Tagesdosis erhöhen (mindestens 10.000 IU)
  • frisches Obst und Gemüse für die gesteigerte Vitaminzufuhr
HALS
  • mit Apfelessig oder auch Salz gurgeln lindert die Reizung
  • Manuka Honig teelöffelweise langsam auf der Zunge zergehen lassen
  • starker Alkohol in geringen Mengen (z.B. Whiskey) eignet sich zur Desinfektion
Nase
  • Tigerbalsam vorsichtig unter die Nase aufgetragen hilft beim durchatmen
    • bei Entzündung immer regelmäßig etwas fettendes wie Kokosöl, Panthenol oder Zinköl zur Unterstützung der Wundheilung auftragen auftragen
  • Inhalation mit ätherischen Ölen
  • Rotlichtlampe für die Durchblutungsförderung
  • Massage der Nasenpartie
Kopf
  • Minzöl für den äußeren Gesichtsbereich beruhigt den Kopf
  • Spurenelemente von Nüssen wie Mandeln
  • Tigerbalsam zur Lockerung von Nacken- und Schulterbereich

Natürlich sollte auch was für die mentale Gesundheit getan werden und vielleicht etwas gelesen, gehört oder gesehen werden, dass einen ablenkt und von dem Gedanken ‚ich bin krank, mir geht es so schlecht‘ wegbringt. Aktiv daran zu denken fördert die Heilung ganz sicher nicht. 😛

Wenn es einem langsam besser geht, dann kann man ja vielleicht überlegen, was einen für die Zukunft noch widerstandsfähiger machen kann. Bei mir weiß ich, dass auch über mäßiger emotionaler Stress extrem schwächt und daher ist es einen Versuch wert diesem anders zu begegnen, wenn man ihn schon nicht ganz vermeiden kann.

In diesem Sinne beste Genesung. 😉

Autorin

Susann
Susann
Zu meinen Hauptleidenschaften in meinem Leben (Musik, Sprache und Technik) haben sich seit einiger Zeit neue Themengebiete entwickelt. Ich bemühe mich unser Leben effizienter, nachhaltiger und gesünder zu gestalten, seit ich mit grünen Firmen in Kontakt gekommen bin und durch diese nun einiges anders sehe. Aber der totale Umbruch kam mit der "Krankheit" meiner Frau. Seitdem leben wir bewusster und teilen dies auch gern.

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