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Mikrowelle – Fluch oder Segen?

687 Wörter
(5 MIN. LESEZEIT)

Sie war jahrelang ein treuer Begleiter, seit der Schulzeit immer da – die Mikrowelle. Warum auch nicht, immerhin birgt sie diverse Vorteile. Setzt man sich aber kritisch mit dieser Erfindung auseinander, wird schnell klar, ob die wenigen Vorteile Grund genug für eine Daseinsberechtigung in der heimischen Küche liefern oder ob andere urige Methoden, wie der Küchenherd doch besser sind.

(technische) Vorteile

  • Zeitersparnis
  • kocht/erwärmt zuverlässig – auch Nicht-Lebensmittel (Wärmekissen etc.)
  • kann als Ofen-Ersatz fungieren (Tassen-Kuchen etc.)
  • schnelles Essen ohne kochen, dank Mikrowellengerichten

(medizinische) nachteile

  • drastische Senkung der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe, aufgrund der molekularen Strukturveränderung
    • verursacht Funktionsstörungen im Verdauungstrakt, krebshemmende Nährstoffe werden zerstört, Abnahme der Bio-Verfügbarkeit
  • natürliche Reparaturmechanismen der Zellen in den Nahrungsmitteln werden zerstört. Das bedeutet anstatt einer gesunden Verbrennung der Zellen gehen diese in der Mikrowelle über in einen schädlichen Gärprozess
    • dadurch werden für den Körper unbekannte radiolytische, chemische Verbindungen freigesetzt
  • Veränderung des Blutaufbaus: verschlechterte Erythrozyt-, Leukozyt- und Hämatokritwerte, sowie extrem niedrige Lymphozyt-, Hämoglobin- und Cholesterinwerte (Resultate ähneln denen einer Blutarmut), außerdem eine erhöhte Zahl von Krebszellen im Blutserum nach dem Verzehr von Mikrowellen-Essen
  • Durchlässigkeit der Zellmembran wird verändert. Beschädigte Zellen werden dadurch eine leichte Beute für Viren, Schimmelpilze und andere Mikroorganismen
  • Veränderung der Herzfrequenz, unregelmäßiger Herzschlag, Brustschmerzen
  • Destabilisation und Unterbrechung der Hormonproduktion und der Aufrechterhaltung des Hormonausgleichs bei Männern und Frauen
  • Erzeugung von Karzinogenen in den Eiweiß-Hydrolysat-Verbindungen von Milch und Getreide
  • Inaktivität der natürlichen Chemikalien des Vitamins B-12
  • erhitzte Muttermilch verursacht einen Rückgang der vorhandenen Antikörper und weist ein starkes E-Coli Wachstum auf, niedrig erhitzte Muttermilch zeigt eine drastische Senkung der Lysozym-Aktivität und eine hohe Bakterien-Entwicklung, die schädlich für Babies sind
  • erhitztes Plastik in der Mikrowelle kann für die Produktion von krebserregenden Stoffen sorgen
  • Krankheitserreger werden durch das aufwärmen in der Mikrowelle nicht zuverlässig abgetötet, da Teilbereiche nicht gleichmäßig erhitzt werden
  • Mikrowellenstrahlung hat die Fähigkeit, die DNA zu schädigen. Dies kann zu einer ganzen Reihe von Gesundheitsproblemen, einschließlich Krebs führen

Leider gibt es nicht allzuviel Material über mögliche gesundheitsgefährdenden Auswirkungen durch die häufige Nutzung von Mikrowellen.

Allerdings kann man in einer ruhigen Minute darüber nachdenken, warum und es sie gibt und diese genutzt werden sollte. Ist die Zeitersparnis so groß und kann sie wirklich nicht anderweitig herbeigeführt werden? Ist sie gesund für uns, wo wir schon permanent umringt von anderen Strahlungen sind?

Ich bin keine Ärztin oder Biologin und kann mir nicht vorstellen, was genau mit den Bestandteilen der Nahrung passiert, wenn diese in so kurzer Zeit so stark in Schwingung versetzt werden, dass beispielsweise Wasser zu kochen beginnt – einfach so … und Wasser ist noch relativ simpel von seiner molekularen Beschaffenheit aufgebaut.

In den meisten Haushalten meiner Familie gibt es keine Mikrowelle mehr. Ganz dem Paleo-Gedanken folgend, so ursprünglich wie möglich zu leben, stellen wir warmzuhaltendes Essen ins Bett, wie es in meiner Kindheit schon meine Oma gemacht hat oder wir erwärmen das Essen in einem Topf oder im Ofen auf. Das dauert vielleicht ein paar Minuten länger, aber das stört nicht weiter. Mich persönlich stört es auch nicht Essen kalt zu essen, manches schmeckt kalt sogar besser. 😉

Noch ein letzter Gedanke zum Sinn dieser Geräte, die für uns unser Essen warm machen: mit Herd und Ofen garen wir unser Essen, so dass es verzehrbar ist und wir nicht krank werden oder uns übel wird. Dieser Prozess nimmt in der Regel einiges an Zeit in Anspruch.

Wenn wir also schon auf „Technik für Faule“ setzen wollen, so dass die Geräte für uns kochen, warum dann nicht schonend und gesund damit der Körper möglichst viel von der Nahrung verwerten kann?

Das ganze Gegenteil der Mikrowelle hat einen Namen – der Slow Cooker. Was es damit auf sich hat, lest ihr hier.

Quellenhinweise:

Autorin

Susann
Susann
Zu meinen Hauptleidenschaften in meinem Leben (Musik, Sprache und Technik) haben sich seit einiger Zeit neue Themengebiete entwickelt. Ich bemühe mich unser Leben effizienter, nachhaltiger und gesünder zu gestalten, seit ich mit grünen Firmen in Kontakt gekommen bin und durch diese nun einiges anders sehe. Aber der totale Umbruch kam mit der "Krankheit" meiner Frau. Seitdem leben wir bewusster und teilen dies auch gern.

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