Gedanken-Puzzle

weil alle Themen ineinander greifen

Oneironautrik – bewusst durch Träume navigieren

464 Wörter
(3 MIN. LESEZEIT)

Wie ich in meinem ersten Beitrag zum Thema Träume schon sagte, setzte ich das Ganze in den bewussteren Zuständen fort.

Die Auseinandersetzung mit den tieferen Traumebenen begründete die Oneironautik.

präLuzide Träume

Wer sich eine Grundlage an Traumerinnerung zugelegt hat, kann nun mit dem präluziden Zustand weitermachen.

Dieser, wie der Name schon sagt, erlaubt zwar noch kein luzides Träumen oder auch Klartraumerlebnis, aber ermöglicht bereits eine Traumwahrnehmung, in der einem der Traum bereits gewahr wird.

Das äußert sich darin, dass man sich seiner Identität gemäß verhält und einem Dinge im Traum komisch vorkommen, da dieser einen nicht einhüllt, sondern man die fehlenden Zusammenhänge erkennen kann.

Auf dieser Vorstufe hänge ich sehr oft, da ich auch nachts meine Identität dabei habe.

Diesen Punkt erkläre ich zu gegebener Zeit im Rahmen des Human Design. Beim DreamRave Chart hat, lässt sich dieser Umstand, meiner Meinung nach sehr gut erkennen.

Luzide Träume

Der luzide Traum oder Klartraum ist nun das völlige Gewahrsein des Traumes. Man kann auch spontan luzid werden, was sich sehr gut eignet, um einem Albtraum zu entschlüpfen. So kann man auch die Gesetzmäßigkeiten des Traumes bewusst steuern und für sich nutzen.

Ist man allerdings luzid im Traum und tut dies kund, ist es möglich, dass das Traumgebilde sich auflöst.

Mir ist das bisher so widerfahren, dass ich, als ich die nicht passenden Teile des sehr realistisch wirkenden Traumes bemerkte, auf einmal wach wurde.

wache ich oder schlafe ich?

In Träumen ist man oft nicht sicher, ob man gerade träumt oder nicht, aber es gibt Tricks das besser herauszufinden.

Baut man im Wachbewusstsein Reality Checks ein, übertragen diese sich in die Schlafroutine und unserem Traum-Selbst fällt schneller auf, wenn es sich um einen Traum handelt.

Welche Reality Checks funktionieren, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Einige Beispiele:

  1. auf die Hände schauen
    1. du siehst nicht unbedingt dein Hände
  2. Uhren im Blick haben
    1. die Zeit steht oft in Träumen oder verhält sich nicht linear
  3. Nasen-Test
    1. über die Nase die Lust anhalten, im Traum kannst du trotzdem atmen

Es gibt noch sehr viele weitere, aber diese sollten erst einmal für einen Einblick reichen. Durch regelmäßiges Wiederholen über den Tag, verankern sich die Gewohnheiten im Unterbewusstsein und lassen sich im Traum abrufen.

traum wandeln

Träume sind eine Möglichkeit sein Unterbewusstsein zu erforschen, also wäre es am hilfreichsten sich bewusst durch den Traum zu bewegen, jedoch aber nicht selbigen kollabieren zu lassen.

Sich mit anderen über seine Traumerfahrungen auszutauschen oder wenigstens einen Einblick in die Möglichkeiten zu erlangen, kann einem ebenfalls weiterhelfen.

Weiterführende Links

bedeutungonline.de– Was ist Oneironautik?
planet-wissen.de  – Traumforschung

Autorin

Susann
Susann
Schon als Kind war ich verzaubert von der Musik und Technik, die mir erlaubte noch mehr Klänge zu hören.
In der Schule, gerade im Abitur, lernte ich Worte immer mehr zu schätzen und hinterfrage Sprache, Worte und Zeichen aktiv.
Ab 2017 trat dann der Komplex Gesundheit vermehrt in unser Leben.

Primär werde ich zu diesen meine Gedanken kundtun. Mit zunehmender Beschäftigung damit fiel mir auf, dass diese Bereiche nicht so voneinander abgegrenzt sind, wie man vielleicht denken könnte.

Das eine führt zum nächsten und alles verbindet sich.

Weiter Beitrag

Antworten