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Mensch/Maschine: ein Vergleich

763 Wörter
(5 MIN. LESEZEIT)

Uns wird viel gesagt, was der menschliche Körper alles ist.

Vor allem geht es immer mehr in die Richtung des technologischen Menschen, bei dem irgendwann nicht einmal mehr externe Technologie nötig sein wird.

Bleiben wir aber erst einmal bei unseren jetzigen Endgeräten.

Hardware

Hier ein grober Vergleich von Hardware und Software im Überblick.

KörperteilBauteil
GehirnRechenzentrum
Gedächtnis(arten)Speichereinheit
HerzCPU
MotherboardEingeweide/Organe
Leiterbahnen/VerkabelungenNervenbahnen
WebcamAugen
MikrofonOhren
LautsprecherStimme
BetriebssystemProgrammierungen/Muster
UserSelbst bzw. Seele

Die CPU ist das Herz des Ganzen, die Maschine, die über die Leitungen alles am laufen hält.

Das Gehirn ist das Rechenzentrum, was den (körperlichen) Ablauf und Sinneswahrnehmungen steuert.

Speichereinheiten, wie Festplatte und RAM beinhalten die Gedächtnisarten.

Die klassische Festplatte war ja noch defragmentierbar im Vergleich zu den SSDs. Lese- und Schreibprozesse bilden Art und Weise, wie wir lernen. In Träumen, so habe ich den Eindruck, bemühen wir den Cache, um die Traumerinnerung zwischenspeichern zu können, um diese dann wieder abzurufen. Dieser läuft aber schnell zu und wird andauernd gelöscht.

Die anderen erwähnten Komponenten in der Tabelle sollten selbsterklärend und soweit nachvollziehbar sein.

Software

Das Betriebssystem halte ich für unsere Programmierung, mit der wir durch die Welt gehen.

Innerhalb des Betriebssystems gibt es ja auch konkrete Programme/Applikationen, die installiert werden und wir nutzen. Dadurch spezialisiert sich die Oberfläche.

Bei der Serie Locke & Key wurde das sehr schön mit einem speziellen Schlüssel dargestellt, der es erlaubte buchstäblich in jemandes Kopf zu schauen und zu sehen, was da so los war.

Auch wenn wir alle die gleiche Software auf den Geräten nutzen würden, so wäre jeder Desktop/jede Oberfläche im Detail wieder anders, weil jeder etwas anderes aus seinem Leben und seinen Potentialen macht.

Auf fast jedem Rechner findet sich ein digitales Office, indem wir schreiben, rechen und vieles mehr. Das digitale Schreiben entspricht unserer analogen Fähigkeit schreiben physisch bzw. händisch in unserem Leben erlernt zu haben. (Manche lernen es so gar ein zweites Mal 😉 )

Neue digitale Horizonte

Gerade jetzt gibt es noch einmal einen großen Schub in Richtung digitaler Welt.

Ein Film, der das gut illustriert, ist „Ready Player One“. Der Film spielt zu über 90% in einer digital geschaffenen Umgebung.

Besondere Gadgets, die ein haptisches Feedback mit dem Spiel erlauben, werden vorgeführt und machen Berührungen erlebbar.

An diesem Punkt verschmelzen Soft- und Hardware und erlauben ein realistischeres Erleben der Umgebung. Diese Ideen werden auch an anderen Stellen immer wieder aufgegriffen. Dahin soll es also gehen.

Entwicklungsumgebung

Ich denke allerdings, dass sich einiges an mitgelieferter Software modifizieren lässt, wenn man den Code ergründet und auf Grundlage dessen entscheiden kann, wie man mit dem Wissen umgeht. So würden sich möglichst viele Potentiale des Selbstes herauskristallisieren und sich unterschiedlich leben lassen.

Auf der anderen Seite kann man bestimmte Programme und Muster mehr oder minder gut durch das Erkennen loslassen.

Wir sind Selbst und Seele oder wie andere das Selbst auch nennen: „Individualseele“. Für mich verhält sich das annähernd synonym.

Was die Seele kennt und oft gemacht hat, behält sie. Ebenso ist es mit vertrauten Menschen, die sich in einer gewissen Umgebung immer wieder treffen, man kennt sich eben gut.

Openworld-Matrix

In Spielen meint das den Interaktionsraum, den man auch per Updates bei einigen Games noch nachträglich erweitern und neue Quests erleben kann.

Viele Gamer sind weniger glücklich mit zu viel Raum und zu wenig fordernden Aufgaben, da dies das Spiel oft nur künstlich in die Länge zieht und die Durchquerung der Welt langatmig wird, jedenfalls so lange man keine Schnellreise oder ähnliches hat.

Was meint das für unsere Matrix, die sich gerade verändert?

Ein Umbau steht unmittelbar bevor, das ist immer deutlicher zu merken. An vielen Schrauben wird gerade gedreht.

Gleichzeitig wird geschaut, was die Bevölkerung annimmt, wo die tolerablen Grenzen sind und was weniger gut aufgenommen wird. So läuft es schon seit langer Zeit. Der „Mob“ muss ja mitmachen, da es immer um Freiwilligkeit bei allem geht.

Fazit

Die Vergleiche sind durchaus angebracht. Der Körper, wie schon in anderen Artikeln angedeutet, ist in seinen Automatismen sehr roboterähnlich, die wir im Alltag ja auch benötigen.

Durch den Körper agieren wir mit anderen und eine vollständige Wahrnehmung ist für unseren Verstand überfordernd. Auch das lässt sich in Träumen gut erfahren.

Das Erinnern an die Erlebnisse kommt immer einem Übersetzen in den Alltag gleich, für den es keine (genauen) Worte gibt und oftmals den Geschehen nicht wirklich gerecht wird.

Links

Ähnliche Überlegungen fand ich auf folgender Seite: http://umeyer-st-goar.de/comhom.htm.

Autorin

Susann
Susann
Schon als Kind war ich verzaubert von der Musik und Technik, die mir erlaubte noch mehr Klänge zu hören.
In der Schule, gerade im Abitur, lernte ich Worte immer mehr zu schätzen und hinterfrage Sprache, Worte und Zeichen aktiv.
Ab 2017 trat dann der Komplex Gesundheit vermehrt in unser Leben.

Primär werde ich zu diesen meine Gedanken kundtun. Mit zunehmender Beschäftigung fiel mir auf, dass diese Bereiche nicht so voneinander abgegrenzt sind, wie man vielleicht denken könnte.

Das eine führt zum nächsten und alles verbindet sich.

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