Gedanken-Puzzle

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Die Seiten des Menschen (LH Nr.2)

605 Wörter
(4 MIN. LESEZEIT)

In einem anderen Beitrag schrieb ich ausgiebig über Linkshändigkeit. Diesen Eintrag kann man bei Bedarf hier lesen.

Mir stellte sich aber immer noch die Frage, wie es mit den anderen Merkmalen einer Seite aussieht. Unter anderem reden wir hier von einer Dominanz des Auges, des Fußes und der bevorzugten Seite.

Es ist durchaus denkbar, dass daher der Ausdruck der Schokoladenseite stammt, denn auch das hat ja mit Empfindung zu tun, jedenfalls wäre es ein passender Gedanke…aber ich schweife ab…

Die Wissenschaft ist sich offenbar uneins, ob eine Seite komplett dominant ist oder da differenziert werden muss. Dieser Link zeigt die Uneinigkeit auf.

In diesem Link hier ergibt sich für mich eine klare Folge, was besagt, dass die Dominanz die ganze Seite durchzieht.

Ob das immer so der Fall ist, kann ich nicht einschätzen, aber ich möchte primär zum nachdenken anregen und auch natürlich einladen sich auch selbst besser kennenzulernen.

Der zweite Link war für mich hilfreich, da er mit hinreichenden Quellenangaben aufwartet und diese Dinge auch für sich stehend nachvollziehbar erklärt, auch wie man es gut überprüfen kann. Natürlich ist die eine oder andere Methode etwas umständlicher.

Die Seitigkeit kann man auch sehr gut bei seinem Schlafverhalten bemerken, auf welcher Seite liegt man lieber (siehe auch hier ) und auf welcher weniger gern. Gibt es da Präferenzen?

Als Äquivalent zum Radfahren und dem Umkehren fällt mir auch noch tanzen ein, welche Seite ist mir bei einer Körperdrehung oder einer Drehung mit dem Partner angenehmer.

Auch könnte man sich in einen Bürostuhl setzten und sich in beide Richtungen drehen, um zu merken, wie es auf einen wirkt. Das haben bestimmt auch viele bestimmt schon einmal gemacht.

Bei der Händigkeit gibt es sehr viele Möglichkeiten, die Dominanz rauszufinden, wobei wie gesagt einige in Ausnahmen nicht verlässlich sind, da es hier auf nicht überschriebene Verhaltensweisen ankommt und daher der Klatschtest bei mir nicht aussagekräftig ist, der sehr oft als recht sicher eingestuft wird.

Früher stand ich bei der Füßigkeit ganz massiv auf dem Schlauch, wir erinnern uns an Sport, welcher Fuß soll zum Beispiel abspringen? Das hat mich immer verwirrt. Ich hab so oft nachgezählt und bin dann immer irgendwie gesprungen, meist mit weniger Erfolg. Oft hörte ich, dass ich verschenkt hätte. Nun wollte ich aber nie Leichtathletin werden und hab es dann eben in Kauf genommen und erst jetzt weiß ich es besser.

Zu der Äugigkeit kann ich sagen, dass sich mein linkes Auge anders anfühlt und das eigentlich schon immer und ich hatte sehr früh eine Brille, da war ich gerade mal ein Jahr alt.

Mit diesen Informationen erschließt sich mir frühes Stolpern und Hinfallen als Kleinkind noch einmal auf einer tieferen Ebene.

Aus meiner persönlichen Betrachtung komme ich auch zu dem Schluss, dass eine Körperseite komplett dominiert und die Verschaltung im Körper seitenweise gleich zu sein scheint.

 

Update 20.12.21

Die sogenannte Terlusollogie befasst sich mit dem Atem des Menschen, denn auch der ist polar – einatmen und ausatmen. Beides bedingt sich, denn wir können physisch nicht nur ein- oder ausatmen, sonst würden wir wohl sehr schnell vom Stuhl fallen. 😉

Diese Atemtypenlehre geht auf Erich Wilk zurück. Auch diese befasst sich mit Händigkeit im weitesten Sinne. Das Einatmen wird der lunaren und das Ausatmen der solaren Energie zugeordnet. Je nach Ausprägung der Energien zum Geburtszeitpunkt sind wir wohl veranlagt.

Bei mir passt der beschriebene solare Typ jedenfalls sehr gut und lässt sich hier nachlesen.

 

Autorin

Susann
Susann
Schon als Kind war ich verzaubert von der Musik und Technik, die mir erlaubte noch mehr Klänge zu hören.
In der Schule, gerade im Abitur, lernte ich Worte immer mehr zu schätzen und hinterfrage Sprache, Worte und Zeichen aktiv.
Ab 2017 trat dann der Komplex Gesundheit vermehrt in unser Leben.

Primär werde ich zu diesen meine Gedanken kundtun. Mit zunehmender Beschäftigung fiel mir auf, dass diese Bereiche nicht so voneinander abgegrenzt sind, wie man vielleicht denken könnte.

Das eine führt zum nächsten und alles verbindet sich.

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